„Sächsische Herrscher und ihre Töchter – Stift Gandersheim und seine fürstlichen Äbtissinnen“

Historie
Das adelige Damenstift Gandersheim zählt zu den ältesten geistlichen Stätten im gesamten norddeutschen Raum. Gegründet um 852 vom sächsischen Herzog Liudolf und seiner Gattin Oda bildet es einen Kristallisationspunkt kultureller Tradition in der folgenden Zeit unter der Leitung weiblicher Mitglieder des Hauses der Ottonen. Der Urkundenfonds des Reichsstiftes Gandersheim bietet hierbei ein reiches Material an Siegeln der unterschiedlichen Herrschaftsträger und Privatpersonen. Der Erarbeitung eines entsprechenden Katalogs und der
Untersuchung der im Niedersächsischen Staatsarchiv, Standort Wolfenbüttel, befindlichen Siegel hat sich die Kunsthistorikerin Dr. Barbara Klössel-Luckhardt gewidmet, die in ihrem Vortrag wichtige Siegel aus ottonischer Zeit vorstellen wird und dabei auch auf die Kanonissin Roswitha von Gandersheim eingehen wird, die als erste deutsche Dichterin gilt. Frau Dr. Barbara Klössel-Luckhardt studierte
Kunstgeschichte, Klassische Archäologie, Ur- und Frühgeschichte an der Universität Münster. 1983 promovierte sie zum Thema "Studien zur
Bildausstattung des Goslarer Evangeliars". Seit 2003 ist sie mit der Erfassung von ausgewählten Siegelbeständen des Niedersächsischen
Landesarchivs, Standort Wolfenbüttel, betraut.

Vortrag von Frau Dr. Barbara Klössel-Luckhardt

Anmeldung erforderlich unter info@kulturstadt-wf.de, 05331-9358637

Terminübersicht

Gut zu wissen

Veranstaltungsort

Prinzenpalais
Reichsstraße 1
38300 Wolfenbüttel

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