Herzlich Willkommen in der Lessingstadt

Lessing - Fachwerk - Jägermeister

Wolfenbüttel

Die Lessingstadt im Herzen Deutschlands

Die Lessingstadt Wolfenbüttel liegt im Nördlichen Harzvorland nur etwa 15 km südlich der Nachbarstadt Braunschweig. Besuchen Sie Wolfenbüttel für ein Wochenende oder nehmen Sie sich Zeit, um beim einem längeren Aufenthalt auch unsere Region zu entdecken. Mit etwas mehr als 900 Jahren auf dem Buckel ist Wolfenbüttel noch lange nicht alt. Hier verbinden sich Tradition und Moderne, Lessing und Jägermeister, alte Fachwerkhäuser und junge Ideen und heraus kommt dabei etwas ganz Besonderes. Wir laden Sie ein, unsere Stadt, ihre Geschichte und ihre Menschen zu entdecken. Für Tipps stöbern Sie durch unsere Seite oder sprechen Sie uns direkt an. Wir sind gerne für Sie da.

Veranstaltungen

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28.10.2020
04.11.2020

Zahlen über Wolfenbüttel

Was Sie schon immer wissen wollten

Die gesamte Altstadt ist nahezu auf dem baulichen Stand des 18. Jahrhunderts. Über 1.000 Fachwerkhäuser sind ihr ganzer Stolz und ihre Gassen laden zum Bummeln und Fotografieren ein.

sind die Basis des Jägermeisters, dem internationalsten Botschafter aus Wolfenbüttel. In weit mehr als 100 Ländern schätzen die Menschen den Kräuterlikör aus der Lessingstadt.

liegt es zurück, dass Gotthold Ephraim Lessing nach Wolfenbüttel gezogen ist. Ihm haben wir bis heute nicht nur seinen „Nathan der Weise“ zu verdanken. Ihm zu Ehren sind wir die Lessingstadt.

1118

wurde unsere Stadt das erste Mal urkundlich erwähnt. Ganz schön alt für eine so junge Stadt, die mit ihren vielfältigen Schulen und der Ostfalia Hochschule nicht nur ein guter Standort zur Wissensvermittlung, sondern auch zum Leben ist.

32,5 Millionen DM

Das für 32,5 Mio. DM ersteigerte Evangeliar Heinrichs des Löwen kann in der Herzog August Bibliothek besichtigt werden. Die weltweit geschätzte Bibliothek wurde bereits im 18. Jahrhundert mit ihren Bücherschätzen als das „8. Weltwunder“ verehrt.

8 Tage

1764 besuchte der berühmte Giacomo Girolamo Casanova Wolfenbüttel und studierte in der herzoglichen Bibliotheca Augusta. Rückblickend bezeichnet er die Tage in Wolfenbüttel als die „schönste Woche seines Lebens“.

Wolfenbüttels Geschichte

  • 1118
     

    Erste urkundliche Erwähnung

    Wolfenbüttel wird erstmal urkundlich unter dem Namen „Wulferusbutle“ in einer Urkunde erwähnt.

  • 1430
     

    Residenz der Herzöge

    Der herzogliche Hof zu Braunschweig-Lüneburg ernennt Wolfenbüttel zur Residenzstadt und verlegt seinen Sitz hierher.

  • 1570
     

    Markt- und Wappenrecht

    Wolfenbüttel erhält der Markt- und Wappenrecht. Zeitgleich wird die Stadt unter Herzog Julius planmäßig ausgebaut. Die Innenstadtquartiere „Heinrichstadt“, „Auguststadt“ und „Juliusstadt“ entstehen.

  • 1572
     

    Bibliotheca Augusta

    Gründung der „Bibliotheca Augusta“, der heutigen Herzog August Bibliothek. Einstmals als 8. Weltwunder berühmt ist die Bibliothek heute eine weltweit führende Forschungseinrichtung.

  • 1592
     

    Deutschlands erstes Theater

    Der erste „stehende“ Theater Deutschlands hat in Wolfenbüttel seine Pforten geöffnet. Bis dahin wurde Schauspiel nur von reisenden Schauspielern dargeboten.

  • 1608
     

    Erster reformatorischer Kirchbau

    Der Bau der Marienkirche wird begonnen. Aufgrund der Reformation wird die Kirche allerdings nicht katholisch, sondern evangelisch geweiht. Sie gilt bis heute als erster reformatorischer Kirchenneubau weltweit.

  • 1609
     

    Erste deutsche Zeitung

    Mit dem „AVISO“ erscheint in Wolfenbüttel die erste deutschsprachige Zeitung.

  • 1621
     

    Es ist ein Ros' entsprungen

    Michael Praetorius verstirbt in Wolfenbüttel. Als Hofkapellmeister bleibt uns bis heute mit Chorsatz des bekannten Liedes „Es ist ein Ros‘ entsprungen“ unvergessen.

  • 1691
     

    Gottfried Wilhelm Leibniz

    Mit Gottfried Wilhelm Leibniz übernimmt ein großer Universalgelehrter die Leitung der Bibliotheca Augusta. Er entwickelt in dieser Zeit die binomische Formel und damit die Grundlage der heutigen IT-Technik.

  • 1747
     

    Porzellan vom Hof der Herzöge

    Gründung der „Herzoglichen Porzellanmanufactur“, der drittältestens Deutschlands, die heute unter dem Namen „Fürstenberg“ an der Weser beheimatet ist, einem Gebiet des damaligen Herzogtums.

  • 1754
     

    Die Gärtnerstadt entsteht

    Der herzogliche Hof verlegt seine Residenz in die Nachbarstadt Braunschweig. Viele Hofbeamte und Bedienstete ziehen mit und Wolfenbüttel verliert einen großen Teil seiner Bevölkerung. Es bleiben vielen Handwerker und vor allem die mehr als 170 Gärtnereibetriebe, die bis in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts Gemüse anbauen.

  • 1770
     

    Gotthold Ephraim Lessing

    Gotthold Ephraim Lessing wird zum Hofbibliothekar ernannt und tritt Anfang des darauffolgenden Jahres seine Stelle in Wolfenbüttel an. Er verstirbt 1781 und hinterlässt Wolfenbütteler Werke wie „Emilia Galotti“ und „Nathan der Weise“.

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  • 1838
     

    Erste deutsche Staatsbahn

    Die erste deutsche Staatsbahn verkehrt zwischen Braunschweig und Wolfenbüttel.

  • 1862
     

    Wilhelm Busch

    Wilhelm Busch besucht zur Sommerfrische seinen Bruder Gustav, einen hiesigen Konservenfabrikanten. Der Beginn des heutigen Tourismus, denn Busch wurde Stammgast und besuchte die Stadt 30 Jahre in Folge.

  • 1928
     

    Die Wurzeln der Ostfalia

    Das Technikum am Rosenwall wird gegründet, der Vorläufer der heutigen Ostfalia Hochschule.

  • 1929
     

    Lessingtheater

    Zu Ehren Lessings wird das vor wenigen Jahren im späten Jugendstil erbaute Stadttheater in „Lessingtheater“ umbenannt.

  • 1935
     

    Jägermeister

    Markteinführung des heute weltbekannten Kräuterlikörs Jägermeister

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  • 1989
     

    Wiedervereinigung

    Wolfenbüttel rückt vom westlichen Ende der Welt in die Mitte Europas.

  • 2018
     

    900. Stadtjubiläum

    Wolfenbüttel feiert seinen 900. Stadtgeburtstag und fühlt sich noch ganz jung.

Bildergalerie

Impressionen aus Wolfenbüttel

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